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JUWEL Aquarium

Modernisierung der IT-Infrastruktur

Der Kunde

Nach der Gründung 1966 revolutionierten die Brüder Köhlmoos den Bau von Aquarien. Seit 50 Jahren setzt das Unternehmen JUWEL neue Maßstäbe in Design und Technologie. Von Beginn an stand der Systemgedanke im Vordergrund. Dies führte im Jahre 2000 dazu, dass JUWEL Aquarium AG & Co. KG mit der robotergestützten Aquariumfertigung begann.

So konnte JUWEL als erste Marke ein Aquarium-Sortiment anbieten, bei welchem alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt arbeiten. Diesem Prinzip sind sie treu geblieben, und so steht das Unternehmen JUWEL Aquarium AG & Co. KG für hochwertige Systemaquarien, modernste Produktionstechnologie und höchste Qualitätsstandards. In der deutschen Zentrale der JUWEL Aquarium AG & Co. KG in Rotenburg arbeiten 72 Mitarbeiter und in der Niederlassung in Großbritannien weitere 8 Mitarbeiter.

Referenzbeschreibung_Juwel

Die Herausforderung

Die bisherige IT-Infrastruktur der JUWEL Aquarium AG & Co. KG basierte auf Servern in verschiedensten Altersstufen (HP ProLiant DL 360/380 G3 bis G6) mit teilweise zu geringer Leistung. Da für jede Kernanwendung ein eigener Server genutzt wurde, konnte die Serverlandschaft bei Leistungsengpässen nicht schnell genug an sich ändernde Bedingungen des Unternehmens angepasst werden.

Das eingesetzte zentrale Speichersystem HP Enterprise Virtual Array (EVA) 4100 kam 2001 auf den Markt und war eines der ersten voll virtualisierten Storage-Systeme. Mittlerweile war es ebenfalls an seiner Leistungsgrenze angekommen, und seine weitere Aufrüstung war wirtschaftlich nicht sinnvoll. „Wegen der veralteten Server und Systeme war unsere IT-Infrastruktur inzwischen zu starr und unflexibel“, erklärt Vorstand Wolfgang Dürmeyer. „Wir wollten weg von der alten Vorgehensweise ‚One Application – One Server‘.“

Die Lösung

Um eine höhere Absicherung der Applikationen und schnellere Anpassungen an sich ändernde Anforderungen zu erreichen, entschied man sich nach der Beratung durch die ACP IT Solutions für eine Servervirtualisierung auf Basis von Microsoft Hyper-V. Hierfür wurden zwei neue HPE ProLiant DL 580 Gen9 Server als Hyper-V Hosts im Clusterverbund eingesetzt und fast sämtliche bisherigen physikalischen Server durch virtuelle Maschinen abgelöst.

Die Leistung der beiden neuen Server wurde so dimensioniert, dass alle geschäftskritischen Anwendungen als virtuelle Maschinen auf einem einzigen dieser Server laufen könn-ten und der zweite Server für den Ausfallschutz und einen aktiven Lastenausgleich sorgt. Die gesamte zur Verfügung stehende Leistung der Serverumgebung kann durch alle Anwendungen genutzt und optimal zwischen ihnen aufgeteilt werden. Durch die neuen HPE ProLiant DL 580 Gen9 werden alle Anwendungen zuverlässig ausgeführt und die bisherigen Ausfallzeiten und Datenverluste durch veraltete Hardware vermieden. Durch die Virtualisierung wurden Komplexität und Kosten verringert. Mit der Migration auf ein neues HPE 3PAR 7200C Speichersystem, das als Shared Storage im Hyper-V Cluster implementiert wurde, werden alle Daten auf einem kostengünstigen, hochverfügbaren System gespeichert. Es kann bei Bedarf ohne Unterbrechung erweitert werden und mit den Anforderungen der nächsten Jahre mitwachsen.

Der Nutzen

„Die Überführung aller Anwendungen von der gewachsenen physikalischen Plattform in eine moderne Virtualisierungsumgebung ist für jeden Kunden eine Herausforderung“, erläutert Michael Hönemann, IT-Projektleiter der ACP IT Solutions. Durch seine langjährige Erfahrung und den Einsatz von Double-Take Move von Vision Solutions konnten jedoch alle Systeme erfolgreich und nahezu unterbrechungsfrei virtualisiert wer-den. Die gesamte IT-Umgebung wurde durch den Einsatz neuer Server und den Umzug auf die Virtualisierungsebene modernisiert und alle Anwendungen haben an Geschwindigkeit gewonnen. Neben der höheren Verfügbarkeit der Anwendungen ergibt sich auch eine deutlich höhere Flexibilität und die Reduzierung von Projektlaufzeiten.

Die neue IT-Infrastruktur bietet jetzt auch die sichere Basis für Anwendungsmigrationen, die nun mit viel geringerem Aufwand, viel höherer Zuverlässigkeit innerhalb einer deutlich verkürzten Projektlaufzeit durch-geführt werden können. So konnte z.B. die notwendige Herauslösung des SAP ERP-Moduls Enterprise Warehouse Management (EWM) in ein eigenständiges System mit Hilfe geklonter virtuellen Maschinen innerhalb weniger Minuten begonnen und durch SAP-Spezialisten wesentlich schneller umgesetzt werden.

„Die neue Hardware und die Virtualisierungsebene ermöglichen, dass sich die gesamte IT-Infrastruktur schnell an die sich verändernden Anforderungen des Unternehmens anpassen lässt, was eine enorme Flexibilität schafft“, fasst Michael Hönemann, Consultant der ACP, die Vorteile zusammen. Und Wolfgang Dürmeyer von Juwel Aquarium ergänzt zufrieden: „Aufgrund der guten Beratung und sicheren Implementierung durch ACP sparen wir nicht nur deutlich an Kosten, sondern haben nun auch mehr Zeit, uns um neue IT-Projekte zu kümmern.“

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„Aufgrund der guten Beratung und sicheren Implementierung durch ACP sparen wir nicht nur deutlich an Kosten, sondern haben nun auch mehr Zeit, uns um neue IT-Projekte zu kümmern.“

Wolfgang Dürmeyer
Vorstand JUWEL Aquarium

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